Indien / Deutschland

Johannes Quack ist Ethnologe, der sich primär mit dem Themenfeld „Religion“ auseinandersetzt bzw. Religionswissenschaftler, der seine empirischen Daten primär mittels ethnographischer Methoden und qualitativer Sozialforschung erhebt und auswertet. Sein regionaler Schwerpunkt ist Nord-Indien.

Quack studierte Religionswissenschaft, Ethnologie und Philosophie an den Universitäten in Bayreuth, Edinburgh (Schottland) und Heidelberg. Er lehrte Religionswissenschaft und Ethnologie an den Universitäten in Heidelberg, Luzern (Schweiz), Münster, Tübingen und in Kooperation mit der LMU München. Quack war Post-Doktorand im Exzellenzcluster „Asien & Europa“ der Universität Heidelberg, Research Fellow an der McGill Universität in Montreal (Kanada) und dem Jawaharlal Nehru Institute of Advanced Study der Jawaharlal Nehru Universität in Neu Delhi (Indien). Derzeit arbeitet er als Nachwuchsgruppenleiter im Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft zum Thema „Die Vielfalt von Nicht-Religiosität“.

Seine Lehr- und Arbeitsschwerpunkte umfassen: Hinduistische Traditionen; Religionskritik, (Post-)Säkularität und Nicht-Ansätzen im Umgang mit psycho-sozialen Problemen (Okt. – Nov. 2006 & FReligiosität; Ritualtheorie, Handlungstheorie und Praxistheorie; Medizinethnologie, Religion und (psychische) Gesundheit/Krankheit; Religionsästhetik; Qualitative Sozialforschung; Disziplingeschichte der Ethnologie und Religionswissenschaft.

Während seiner ethnologischen Feldforschungen in Indien untersuchte Quack religiösen Tourismus und die Transformation hinduistischer Rituale (März – Mai 2005); die Geschichte und Gegenwart rationalistischer, humanistischer und atheistischer Gruppierungen (Jan. – Mai & Juli – Dez. 2007); die Beziehung von religiösen und psychiatrischen Ansätzen im Umgang mit psycho-sozialen Problemen (Okt. – Nov. 2006 & Feb. – Okt. 2010) und das Selbstverständnis nichtreligiöser Menschen (Juli – Sept. 2013).